Peru: Auswärtiges Amt rät von Reisen in vier nördliche Provinzen ab

Die Lage in den nordperuanischen Überschwemmungsgebieten hat sich in den letzten Tagen weiter verschärft. Nach uns aktuell vorliegenden Berichten aus der Region sind weite Landstriche überflutet, wichtige Verkehrsverbindungen unterbrochen. Stark betroffen ist auch Trujillo, hier steht das Wasser auch in Teilen des Stadtzentrums.

In Lima betreffen die Überflutungen vor allem Außenbezirke. Obwohl der Río Rimac nahe am kolonialen Zentrum vorbeifließt, kann die Altstadt mit der Plaza Mayor ohne Einschränkungen besucht werden. In den großen Hotels der Stadt ist die Wasserversorgung derzeit sichergestellt.

Die mehrtägige Unterbrechung der Nationalstraße 1 („Panamericana“) zwischen Lima und Arequipa in einem Abschnitt bei Nazca konnte mittlerweile behoben werden.

Kritisch bleibt die Lage dagegen in vielen Abschnitten der dem Pazifik zugewandten Andenkette. Dies betrifft auch Straßenverbindungen von Lima Richtung Osten (Huancayo) sowie nach Huaraz.

Nach wie vor nicht von den Überschwemmungen betroffen sind alle Regionen im Hinterland, darunter auch die Umgebung von Cuzco, der Titicacasee sowie Arequipa mit dem Colca-Canyon.

Wegen der massiven Schäden rät das Auswärtige Amt seit dem 21. März von Reisen in vier nordperuanische Provinzen ab und schreibt wörtlich:

„Aufgrund heftiger Regenfälle kommt es zurzeit zu verheerenden Überschwemmungen insbesondere im Norden des Landes. Gefahr geht vor allem von Erdrutschen und überlaufenden Flüssen aus, wodurch Straßen unpassierbar und Wohngebiete beschädigt werden. Für die nächsten Tage werden weitere starke Regenfälle erwartet, welche die Lage noch verschärfen könnten. Die Hauptverbindungsstraße in Richtung Süden (und damit auch der Hauptstadt Lima) ist zur Zeit an mehreren Stellen unterbrochen, der Flugverkehr ist beeinträchtigt. Das Auswärtige Amt rät in Anbetracht dieser Situation von Reisen in die stark betroffenen Provinzen Piura, Lambayeque, La Libertad und Áncash ab.
… Auch die Region und die Hauptstadt Lima sind in einzelnen, vor allem im Norden und Osten liegenden Stadtteilen von Überschwemmungen betroffen, da die Flüsse Huaycoloro und Rimac über die Ufer getreten sind. Die Schulen in Lima sind weiterhin geschlossen. Die öffentliche Wasserversorgung ist durch die aktuelle Situation beeinträchtigt, in den letzten Tagen kam es regelmäßig zu Abschaltungen.“
Aktuell reisen Gäste einer Reisegruppe in Peru, sie sind derzeit in Arequipa und es geht ihnen allen gut. Weitere Gäste folgen ab dem 25. März. Da bei unseren Perureisen der nächsten Wochen keine Aufenthalte im Norden eingeschlossen sind, können wir nach aktuellem Stand diese Reisen wie geplant durchführen.

Aufenthalte im Norden und somit auch in den Provinzen Ancash, La Libertad und Chiclayo sind wieder ab dem 26. April geplant. Wir informieren nun alle Gäste dieser Reise über die aktuelle Lage und entscheiden spätestens am 3. April, ob wir die Reise wie geplant durchführen können oder größere Umroutungen vornehmen müssen.

Grundsätzlich beobachten wir die Situation in Peru sehr aufmerksam. Bei Bedarf informieren wir umgehend.

Es besteht kein Recht auf kostenlose Umbuchung oder Stornierung unserer Perureisen.
Stand: 21. März 2017

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