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Brasilien: Auswärtiges Amt rät von Favela-Besuchen in Rio ab

In den letzten Monaten hat sich die Sicherheitslage in den Favelas von Rio de Janeiro zugespitzt. Bei Razzien der Polizei kam es in diesen informellen Armenvierteln vermehrt zu Schusswechseln zwischen Mitgliedern krimineller Banden und den Sicherheitskräften. So gab es zuletzt am 11. Oktober bei einer bewaffneten Auseinandersetzung mit Drogenhändlern in der unweit von Ipanema gelegenen Favela von Cantagalo-Pavão zahlreiche Tote und Verletzte.

Vor dem Hintergrund dieser zunehmenden Unsicherheit rät das Auswärtige Amt nun generell von Besuchen in den Favelas ab. In seinem am 18. Oktober aktualisierten Sicherheitshinweis schreibt das Amt wörtlich:

„Vor dem Hintergrund zuletzt wieder aufflammender Schusswechsel, wird von einem Besuch aller Favelas von Rio de Janeiro, auch derjenigen im Bereich der Südzone und des Zentrums, ausdrücklich abgeraten.“

Aktuell reisen Gäste von uns in Brasilien, keine jedoch in Rio de Janeiro. Die nächsten Gäste treffen ab dem 20. Oktober in Rio ein.

Wegen der erhöhten Sicherheitsgefährdung bieten wir bereits seit einigen Jahren in Rio und anderen Großstädten keine Favela-Besuche mehr an. Wegen der in vielen Städten Brasiliens bestehenden erhöhten Kriminalität fordern wir zudem unsere Kunden allgemein zu erhöhter Wachsamkeit und Umsicht auf. Bei den Stadtbesichtigungen meiden Reiseleiter und Leistungspartner Stadtviertel und Bereiche, die in diesem Zusammenhang als besonders kritisch gelten.

Es besteht kein Recht auf kostenlose Umbuchung oder Stornierung unserer Brasilienreisen.

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