Südafrika: Unruhen bei Pretoria

In der Nacht vom 19. auf den 20. Juni kam es in den Townships Mamelodi und Atteridgeville bei Pretoria zu Unruhen, bei denen zahlreiche Geschäfte geplündert sowie Busse und LKWs angezündet wurden. Die gewaltsamen Protestaktionen hielten bis zum 21. Juni an, seither normalisiert sich das Leben wieder. Durch die kriminellen Aktionen und die Auseinandersetzungen mit Sicherheitskräften kam es zu drei Todesopfern und einer Vielzahl von Verletzten.

Unmittelbarer Anlass für den Gewaltausbruch sind Spannungen innerhalb der Regierungspartei ANC und Differenzen um die Kandidatenaufstellung für den Bürgermeisterposten der Hautstadtregion Tshwane (Pretoria); eine Rolle spielen aber auch die hohe Arbeitslosigkeit in den Townships und eine latente Fremdenfeindlichkeit gegenüber Zuwanderern aus anderen afrikanischen Ländern.

Das Auswärtige Amt hat seinen Sicherheitshinweis zu Südafrika am 23. Juni aktualisiert. Es informiert über die Möglichkeit von gewaltsamen Auseinandersetzungen im Vorfeld der Kommunal- und Regionalwahlen am 3. August 2016 und fordert Reisende auf, sich vorab über die Situation im Land zu informieren und betroffene Gebiete zu meiden.

Aktuell reisen Gäste von uns in Südafrika. Sie sind wohlauf. Die nächste Gruppenreise ins Land beginnt am 6. Juli.

Bei keiner unserer Südafrikareisen sind Besuche der Townships von Pretoria geplant. Wir beobachten die weitere Entwicklung im Land dennoch sehr aufmerksam, gehen aber davon aus, dass wir alle geplanten Südafrikareisen ohne Beeinträchtigungen durchführen können. Unsere Reiseleiterinnen und Reiseleiter sind ohnehin angehalten, die Situation im Lande stets im Auge zu behalten und gegebenenfalls in Absprache mit uns alle erforderlichen Maßnahmen zu treffen, damit die Sicherheit der Gäste nicht gefährdet wird.

Es besteht kein Recht auf kostenlose Umbuchung oder Stornierung von Südafrikareisen.

Quelle: Studiosus Reisen

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